Schweizer Banken die Kredite Vergeben

Die Schweizer Banken vergeben Kredite

Ausländische Banken mit Sitz in der Schweiz bieten beispielsweise Hilfe an. Sie gewähren unter bestimmten Voraussetzungen zinslose Kredite. Regelmäßige Kreditinstitute dürfen keinen Risikokredit gewähren. Ungesicherte Kredite, sogenannte Blankokredite. ("Mikrofinanzkreditinstitut aus Asien: vergibt Mikrokredite an Menschen ohne Einkommenssicherung).

Die populäre "Lombardei" | Firma Schweiz

Ein verlockender Anblick, wenn man mit Preissteigerungen rechne. Dieses Darlehen, dessen Bezeichnung auf nord-italienische Kaufleute aus dem XVI Jh. zurückgreift, ist durch ein eigenes Wertpapierdepot gesichert. Seit 2014 vergeben Schweizer Banken solche Wertpapierkredite auf Höchstwert. Auch die Online-Bank SWISSQUARE hat ihre Kundinnen und Kundschaft vor wenigen Tagen ermutigt, Kredite aufzunehmen, indem sie bis Ende Juni keine Zinsen berechnet hat.

Schwab rechnet nach den Preiskorrekturen der vergangenen Monaten mit "guten Chancen jetzt".

In Fokus: Der negative Zinssatz - eine Abgabe in Schafskleidung?

Über negative Zinssätze ist in keinem Standardwerk der nationalen Wirtschaftsliteratur etwas zu entdecken, da sie die mehr oder weniger fundierten gängigen ökonomischen Theorien auf den Prüfstand stellt. Ist ein negativer Zins überhaupt kein Zins, sondern eine Abgabe, wie das Bundesfinanzministerium behauptet? Eine detailliertere Untersuchung ist aber auch nur eine schöpferische "Steuer im Schafspelz", wie es die St. Louis Federal Reserve glaubwürdig formuliert - und damit alles andere als die verkündete "Stimulation der Wirtschaft"?

Wie ein Foto mehr als tausend Wörter sagt, sprechen Abb. 1 (siehe unten) aus dem St. Louis Fed-Papier eine klare Formulierung und zeigen deutlich niedrigere Aktienkurse der Banken in Europa und Japan. Dies ist eine der Folgen der negativen Zinspolitik, die in dem Papier von anfangs May 2016 beschrieben wird.

Die Research-Abteilung der St. Louis Fed kommt zu dem wenig verwunderlichen Schluss, dass die negativen Zinskosten in welcher Zusammenstellung auch immer von einer oder mehreren der drei beteiligten Seiten, der Banken, Einleger, Schuldner - durch Gewinnverluste und schwache Eigenkapitalpreise getragen werden, was zu höheren Finanzkosten für Banken, verlorenen Zinserträgen und Gebühren für Einleger sowie höheren Zinserträgen und Gebühren für die Schuldner führt.

Nach Angaben der St. Louis Fed würde kein Wirtschaftswissenschaftler denken, dass negative Zinssätze die Konjunktur stimulieren können. Tatsächlich sollte die Schweiz gar ein spezielles Bewusstsein für die weit reichenden Auswirkungen der negativen Zinspolitik haben, schließlich gab es bereits in den 1970er Jahren eine Folge, in der auch aus geldpolitischen Erwägungen 2% Zins pro Viertel auf in Schweizer Franken parkende Auslandbeträge für einen Zeitraum von mehreren Jahren berechnet wurden.

Schon in der jetzigen Etappe war die Schweiz das tief in die Zinsunterwelt vorgerückte und die SNB setzte dieses ungewöhnliche Politikinstrument entschlossen ein. Für Stephen Roach, Yale Prof. und ehemaliger Vorsitzender von Morgan Stanley und einer der führenden Ökonomen, ist die negative Zinspolitik der jeweiligen Zentralbanken ein Verzweiflungstatbestand.

Die größte Gefahr besteht darin, dass Banken benachteiligt werden, wenn sie keine Kredite vergeben, was neue Gefahren mit sich bringen würde, insbesondere eine Erhöhung der Zombiebanken. Die Gewährung von unwirtschaftlichen Darlehen schafft die Non-Performing Loans (NPLs) der zukünftigen Zeit. So würde beispielsweise die Höhe der Renditen von Staatspapieren bei der Darlehensvergabe an KMU keine Bedeutung haben; selbst bei einem Rückgang um 3% oder 4% würden die Banken ihre Kredite an KMU nicht aufstocken, da der negative Zinssatz ihre Bilanz beeinträchtigen würde.

Darüber hinaus werden die negativen Zinssätze vor allem den Rentnern schaden, die ihren Verbrauch begrenzen müssen. Der Mangel an globaler Marktnachfrage ist nach Ansicht von Stieglitz der wesentliche Grund für das Bestehen negativer Zinssätze. Vor allem in den Staaten, in denen die Nachfrageseite durch negative Zinsen angeregt werden soll, ist das Wirtschaftswachstum besonders mager, im Euroraum, in der Schweiz und in Japan.

So hat die Weltbank in einer Studie über die Gründe und Wirkungen einer negativen Zinspolitik bereits im Juli 2015 nicht nur auf die bereits genannten Punkte, sondern auch auf die Finanzmarktfonds hingewiesen. Sie werden von den Investoren als vorsichtig angesehen und können eine Glaubenskrise verursachen, wenn das Nettovermögen schlagartig unter 100% fällt. Es hat sich in Dänemark erwiesen, dass ein solches unvorhergesehenes Ereignis den Investoren mitgeteilt werden kann.

In der SNB selbst ist nichts anderes zu erkennen als die akribische Regulierung des Abwicklungsmodus und der Grenzen beim negativen Zinsniveau. Nur vereinzelte Aussagen, wie hier von Martin Scholl, CEO der ZKB, oder anderen Entscheidern bei den Schweizer Banken sowie Investoren und Schuldnern, belegen, dass die Auseinandersetzung der Teilnehmer nicht seriös und sicherlich nicht widersprüchlich ist.

Auch die Schweizer, die immer nach gutem Verständnis streben, sollten nicht nur eine neue, auch nicht so genannte Abgabe einnehmen, zumal wenn die angeblichen wirtschaftlichen Vorzüge nicht nachweislich eintreten.