Ratenkredit für Arbeitslose

Bei Arbeitslosigkeit niedrige Zinsen für Ratenkredite nutzen

Ein Ratenkredit ist auch für Arbeitslose eine sinnvolle Alternative zum teuren Überziehen des Girokontos. Die Zinsen sind aktuell sehr günstig, und die fixe monatliche Belastung erlaubt eine seriöse, vorausschauende Finanzplanung. Ratenkredite gibt es nicht nur bei den Banken, sondern über große Vermittlungsplattformen auch von privaten Geldgebern.

Die Tücken des Dispokredits

Kredit für Arbeitslose

Nicht alle laufenden Kosten im Haushalt lassen sich von jetzt auf gleich reduzieren. Verträge sind oft langfristig abgeschlossen und nicht oder nur mit großen Nachteilen vorzeitig kündbar. Wenn das Arbeitslosengeld nicht ausreicht, um die monatlichen Ausgaben zu decken, ist die Versuchung groß, einfach das Girokonto zu überziehen und mehr Geld auszugeben, als hereinkommt. Für kurze Zeiträume ist das eine sinnvolle Lösung. Sie ist sehr einfach nutzbar, weil die Bank in der Regel ohnehin einen Verfügungsrahmen eingeräumt hat, den sie auch bei Arbeitslosigkeit nicht gleich streicht. Außerdem ist sie flexibel, denn man kann das Girokonto zur Beschaffung von Bargeld am Automaten, für Überweisungen und Lastschriften nutzen. Diese Bequemlichkeit lassen sich die Banken gut bezahlen. Trotz niedriger Zinsen werden für den Dispo im Schnitt immer noch knapp 10 % Jahreszinsen fällig. Wer für einen Monat mit 1.000 Euro im Soll ist, bezahlt also rund 8 Euro für den Kredit. Bleibt das Konto ein Jahr lang mit diesem Betrag in den roten Zahlen, sind es schon 100 Euro. Hinzu kommt, dass ein ausgeschöpfter Dispo-Rahmen keine Sicherheit mehr bietet, wenn kurzfristig Geldbedarf eintritt, für neue Autoreifen oder die Reparatur der Waschmaschine zum Beispiel. Außerdem besteht die Gefahr, dass die Bank bei dauerhaft niedrigerem Geldeingang den Kreditrahmen kündigt oder reduziert. Dann muss ein negativer Saldo ausgeglichen werden.

Ratenkredit mit fester monatlicher Belastung

Der Ratenkredit ist für Arbeitslose – aber auch für andere Kreditinteressenten – vorteilhaft, weil die Zinsen niedriger sind als beim Dispo. Außerdem kann die monatliche Belastung durch eine passende Wahl der Laufzeit den finanziellen Möglichkeiten angepasst werden. Kreditrechner im Internet helfen bei der Vertragsgestaltung. Überlegen Sie welche Belastung für Tilgung und Zinsen Sie sich im Monat leisten können. Besteht zum Beispiel ein Finanzierungsbedarf von 1.000 Euro und können Sie das Geld zu 6 % Zinsen erhalten, kostet Sie das Darlehen rund 44 Euro im Monat bei einer zweijährigen Laufzeit. Ist das zu viel, strecken Sie die Rückzahlungsdauer auf drei Jahre und zahlen nur 30 Euro monatlich. Übrigens liegen die gesamten Kreditkosten selbst bei drei Jahren Laufzeit nur bei etwa 64 Euro. Auf dem Girokonto hätten Sie, wie oben berechnet, 100 Euro pro Jahr bezahlt, also 300 Euro in drei Jahren.

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