Kredite für Arbeitslose

Arbeitslosigkeit: Finanzielle Engpässe mit einem Kredit überbrücken

Kredite für Arbeitslose sind bei vielen Banken ein Problem. Das soziale Netz in Deutschland ist dünn geworden. Arbeitslosengeld I gibt es in der Regel nur noch für ein, maximal für zwei Jahre. Danach wird nur noch die Grundsicherung bezahlt, das Allernötigste zum Leben. Die Tilgung eines Kredits kann sich davon kaum jemand absparen.

Kreditinstitute registrieren steigende Ausfallrisiken durch Arbeitslosigkeit – die ausgeliehenen Gelder fließen nicht mehr zurück. Zwar kann man Kreditraten gegen Arbeitslosigkeit zumindest für eine gewisse Zeit versichern, aber das geht natürlich nicht, wenn man bereits arbeitslos ist und dann frisches Kapital benötigt, um Lücken im Haushaltsbudget zu stopfen.

Vorsicht mit Dispo und Kreditkarte

Kredit für Arbeitslose

Das Dilemma liegt auf der Hand: Solange ein gutes und sicheres Arbeitseinkommen vorhanden ist, ist auch die Kreditvergabe kein Problem. Aber gerade dann, wenn Einkommen ausfällt, drehen auch die Banken den Geldhahn zu. Sie tun das primär im eigenen Interesse, aber auch, um den Antragsteller zu schützen. Hat er keine klare und realistische Vorstellung davon, wie die Tilgung des Kredits erfolgen soll, droht Überschuldung. Kommt statt des Gehalts nur noch das geringere Arbeitslosengeld herein, ist vom ersten Moment an eiserne Kostendisziplin gefragt. Es nutzt nichts, sich mit einer Kreditkarte oder dem Verfügungsrahmen auf dem Girokonto, dem Dispo, eine Zeit lang über Wasser zu halten. Hier werden schleichend Schulden aufgebaut, deren Rückzahlung immer schwieriger wird, je länger die Arbeitslosigkeit anhält.

Ratenkredit mit überschaubarer monatlicher Belastung

Trotz aller Disziplin können bei überraschender Arbeitslosigkeit Engpässe entstehen, weil sich Vertragsbindungen nicht schnell genug lösen lassen oder einmalige Kosten anfallen, zum Beispiel für den Umzug an einen neuen Arbeitsort. Besser als das unkontrollierte Ausschöpfen der Limits von Kreditkarte und Konto ist ein Ratenkredit. Durch eine ausreichend lange Laufzeit lassen sich die monatlichen Kosten so weit reduzieren, dass sie nicht zum zusätzlichen Problem werden. Schon mit 30 Euro im Monat lässt sich bei rund dreijähriger Laufzeit ein Kredit von 1.000 Euro abbezahlen.

Aus einem ungekündigten Arbeitsverhältnis heraus würde man so einen Kredit am einfachsten auf einem der großen Vergleichsportale im Internet finden. Hier gibt es auch gleich eine Übersicht der besten Konditionen. Der Haken an der Sache: Kredite für Arbeitslose sind wegen der vereinfachten Bonitätsprüfung hier meist nicht drin. Kommen Sie im Gespräch mit Ihrer Hausbank nicht weiter, können Sie einen spezialisierten Kreditvermittler einschalten. Es gibt viele seriöse Angebote – allerdings sind sie kostenpflichtig. Achten Sie darauf, dass sie nur bei einem Vermittlungserfolg zahlen müssen. Eine gute Alternative sind Kredite von privat, die Sie im Internet auf einschlägigen Plattformen erhalten. Privatkredite sind kein Freundschaftsdienst, sondern Geschäft. Entsprechend hoch sind die Zinsen. Ihr Vorteil ist die im Vergleich zum Bankensystem flexiblere Vergabe, bei der auch Arbeitslose eine reelle Chance haben.

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